SLA-Technologie — Stereolithografie
Der UV-Laser zeichnet jede Schicht im Flüssigharz mit einer Präzision, die FDM nicht erreichen kann: 0,2 mm Rippen, bereits druckglatte Oberflächen, geschlossene Geometrien und feine Details, die beim Fräsen Juwelierwerkzeuge erfordern würden. Aus diesem Grund wählen Juweliere, Zahnärzte, Verpackungsdesigner und ästhetische Prototypenbauer SLA, wenn Details wichtiger sind als mechanische Festigkeit. Strato3D verfügt über mehr als 10 SLA-Drucker mit Harzen auf professionellem Niveau: Standard, Tough, transparent, gießbar und biokompatibel.
Wann sollte man SLA wählen?
- Wenn höchste Maßhaltigkeit und Oberflächendetails erforderlich sind
- Für glatte Oberflächen, bereit zum Lackieren oder direkten Polieren
- Für gießbare Goldschmiedemodelle für den Feinguss
- Für zahnmedizinische Anwendungen mit biokompatiblen Harzen
- Für ästhetische Prototypen und Premium-Verpackungsmodelle
- Für transparente Teile oder solche mit hoher optischer Qualität
In SLA verfügbare Materialien
Standardharze (starr, undurchsichtig), schlagzähe Harze, ABS-ähnliche Harze, transparente Harze mit Glasoptik, gießbare Harze für den Feinguss, biokompatible Harze für zahnmedizinische und medizinische Anwendungen, wasserlösliche Harze. Druck mit 25 Mikron vertikaler Auflösung auf Anfrage für Projekte, die höchste Detailgenauigkeit erfordern.
Zu beachtende Einschränkungen
SLA erzeugt sprödere Teile als technisches FDM mit PA oder PC. Es ist nicht geeignet für mechanische Teile unter Dauerbelastung oder wiederholter Ermüdung. Harze kosten mehr als Filamente, daher ist es bei Teilen sinnvoll, wo das Detail den Preis rechtfertigt – in der Regel alles, was über 50-60 € Standard-FDM liegt.
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