
Stringing beim 3D-Druck: Ursachen und endgültige Lösungen
, Von Strato3D, 6 min Lesezeit

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Filamente, die Fäden und Spinnweben zwischen den Wänden hinterlassen? Praktischer Leitfaden zum Stringing: Ursachen, Retraktion, Temperatur und Luftfeuchtigkeit. Lösen Sie es Schritt für Schritt.
Stringing – im Deutschen „Spinnweben-Effekt“ oder „Fadenbildung“ – sind jene feinen Plastikfäden, die der Drucker zwischen einer Wand und der anderen hinterlässt, wenn die Düse leer von einem Punkt zum anderen des Modells fährt. Das Ergebnis ist eine schmutzige Oberfläche, voller Fusseln, die manuell entfernt werden müssen, und im schlimmsten Fall kleine Klumpen (Blobs), die die Details ruinieren.
Der Mechanismus ist einfach: Wenn die Düse heiß ist, neigt das geschmolzene Material dazu, durch Schwerkraft und den im Schmelzraum angesammelten Restdruck herauszulaufen. Während einer Leerfahrt – der Bewegung ohne Extrusion – verwandelt sich das weiterhin austretende Plastik in einen Faden. Der Rückzug (Retraction) dient dazu, das Filament „zurückzuziehen“, um den Druck auf die Düse vor der Bewegung zu verringern. Wenn der Rückzug nicht ausreicht oder das Material zu flüssig ist, entstehen Spinnweben.
Es ist wichtig, einen Punkt klarzustellen: Stringing ist normal, solange es nicht kalibriert wurde. Es tritt bei allen FDM-Druckern auf, von Einsteigermodellen bis zu High-End-Maschinen, und hängt stark vom Filamenttyp ab. Es ist kein Defekt der Maschine, sondern ein einzustellender Parameter.
In der täglichen Praxis konzentrieren sich die Ursachen fast immer auf wenige wiederkehrende Faktoren. Sie sollten diese in dieser Reihenfolge angehen, vom wahrscheinlichsten zum unwahrscheinlichsten.
| Ursache | Typisches Symptom | Häufigkeit |
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